Einführung in die Kfz Bremsentechnik
Gesetzlich vorgeschrieben bei Kraftfahrzeugen (PKW) sind zwei voneinander unabhängig wirkende Bremssysteme. Die hydraulische Betriebsbremse wirkt auf alle vier Räder. An den Vorderrädern wirken bei modernen Fahrzeugen Scheibenbremsen. An den Hinterrädern werden Scheiben- oder Trommelbremsen verbaut.
Über das Bremspedal wird im Hauptbremszylinder Flüssigkeitsdruck erzeugt. Dieser Druck wird über Leitungen an die Räder weitergegeben. Bei Scheibenbremsen wird der Bremsdruck über Bremssättel in Spannkraft umgewandelt, welche beidseitig feststehende Bremsbeläge an die mit dem Rad rotierende Bremsscheibe presst. Durch die erzeugte Reibung wird eine Bremswirkung erzielt. Bei Trommelbremsen werden über Radbremszylinder innenliegende Bremsbacken gegen die Innenseite der Bremstrommel gedrückt, wodurch die Drehbewegung des Rades erschwert wird.
Die Feststellbremse (Handbremse) dient zusätzlich als Notbremse und wirkt über eine mechanische Betätigung (fast immer) auf die Hinterräder.
Begriffsbestimmung
An der Vorderachse sind zwei Bremsscheiben montiert. Diese Bremsscheiben sind jeweils an der Radnabe des rechten bzw. linken Vorderrades montiert. Zu einer Achse gehört ein Satz Bremsbeläge. Dieser Satz besteht aus einer Verpackungseinheit mit vier Bremsbelägen. (Ausnahmen z.B. Audi A8, S6) Auf jeder Seite einer Bremsscheibe ist ein Bremsbelag montiert. An der Hinterachse sind entweder zwei Bremsscheiben oder zwei Bremstrommeln verbaut. Bei Scheibenbremsen an der Hinterachse wirkt die Feststellbremse entweder über eine zusätzliche mechanische Betätigung der Bremssättel, oder in der Bremsscheibe ist eine kleine Trommelbremse integriert, welche als Feststellbremse über Bremsseile betätigt wird. Bei Trommelbremsen an der Hinterachse wirkt die Feststellbremse über eine zusätzliche mechanische Betätigung der Bremsbacken. Ein Satz Bremsbacken besteht aus vier Stück Bremsbacken. |
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Bremssattel Audi 80

Bremsscheibe Audi A6

Bremsklötze Alfa-Romeo
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